Bericht der Wald4tler Classic 2013 von Gerhard König gerhard


Es trafen sich 19 Teams am Freitag zu den 4 Nachtetappen. Wie immer war der Start um 22:00 Uhr vom FF Depot in Ysper angesagt. Ca 130 sollten in der Nacht zurückgelegt werden. Einige neue Teams sind aus Deutschland angereist. Sie wurden von unserem Lieblingsgermanen Heiko gemanagt. Schon bei der Begrüßung gab es nicht nur von den Neuankömmlingen sondern auch von unseren alten Hasen, bei so manchen leichte Verwunderung. Hatten sich die Männer aus dem Wald4tler wieder etwas neues einfallen lassen. Mit einem sogenannten Rallyeschrieb sollten SP´s zurückgelegt werden. Für Übungszwecken wurde die Referenzstrecke auch als Rallyeschrieb dargestellt. Zum Teil Verzweiflung und Angst machte sich in den Gesichert breit. Das Hauptproblem lag wohl daran, dass die Angaben der Entfernungen nicht mit dem Roadbook kontrolliert werden konnten. Doch wir konnten feststellen das nach Übung auf  der Referenzstrecke Entspannung eintrat.
So ging´s  um 22:01 das erste Auto zum Start der 4 Etappen des Nachtprologes. Die Teilnehmer kamen zu Unserem Erstaunen in den laufenden Minuten mit fast allen „Stummen Wächtern“ zurück. Also hatten wir uns wieder getäuscht in der Annahme „Wir hatten es besonders Schwierig gemacht“. Lediglich die Etappe 4 hat es den Teilnehmern wirklich angetan. Entweder ein Zeitproblem oder fehlende Baumaffen sind in der Ergebnisliste zu finden.
Natürlich wurde wie immer bis in die frühen Morgenstunden nach einem kleinen Imbiss diskutiert. Ich ging um 5:30 ins Bett und war um 8:00 wieder Einsatzbereit um auf die Suche nach einer Lichtmaschine für einen Teilnehmer zu gehen. Leider konnte ich keine passende finden, aber was soll´s, Schlafen kann MANN später auch.
Am Samstag ging´s um 10:01 weiter.

Aufgaben wie
                Landkarte nichts ins weiße Feld (keine weißen Felder dürfen durchfahren werden)
                Sp im Rallyeschrieb
                Landkarte mit Grenzannäherung (die nächste Straße an der Grenze ist zu fahren)
                Landkarte mit Punkten und Pfeilen gibt die Strecke an


führten durch das verschneite und vereiste Wald4tle. Die Mittagspause führte uns auf eine private Eisbahn. Dort durften alle 10 Minuten Spaß haben und nach Lust und Laune die Strecke benutzen. Die Besitzer bewerteten den Drift. Bei Würstchen Tee u.s.w wurde auf die Verspäteten gewartet.

Wieder etwas zusammengerückt ging´s dann zurück nach Ysper.
Leider gab es, einige technischen, Ausfälle über die uns jedoch keiner Böse ist.
Einige Teilnehmer haben auch mit der Polizei Bekanntschaft gemacht (hat natürlich Spaß gemacht, ein bisschen Schräg durch die Kurven zu fahren) und die Polizei drohte mit einer Sperre der Veranstaltung.

Dazu möchte ich festhalten:
Solche Art von Veranstaltung fallen weder ins Veranstaltungsgesetz noch in die Straßenverordnung nach § 64 StVO. Ich habe diesbezüglich mit der Landesregierung WIEDER ein ausführliches Gespräch geführt und werde bei der nächsten Veranstaltung die diesbezügliche Judikatur, Paragraphen und Absegnungen der Behörde beilegen. Bei diesen Veranstaltungen gilt die StVO. Übertretungen werden im normalen Strafmaß vollzogen. 


Nach dem Eintreffen der Fahrzeuge in Ysper gab es den obligatorischen Truthahn gefüllt und mit Rotkraut.
Dann war es auch schon Zeit für die Siegerehrung die mit Pokalen von Atanas gekrönt wurden.


Resümee aus Sicht des Veranstalters:
Wir machen uns bei jeder Veranstaltung großes Kopfzerbrechen um wieder etwas NEUES einzubringen und den Spaßfaktor zu erhöhen. Meist ist es dennoch „Anders Als Man Denkt“ und so war es auch diesmal so. Wir dachten es ist am Freitag, von der Zeit,  nicht zu schaffen und doch haben es Einige geschafft.
Auch über die Vergabe der Punkte gibt es immer wieder Diskussionen und Wir versprechen:

Wir werden in Zukunft noch genauer auf unsere Ziele eingehen.

Doch gilt es bei der Veranstaltung, Taktik und Selbstentscheidung führt zu Erfolg.


Wir freuen uns wenn es Teilnehmer gibt die ins Ziel kommen und danach Glücklich sind. So wurde mir am Schluss der Veranstaltung von einem Teilnehmer das größte Kompliment gemacht, das man als Veranstalter bekommen kann und das lautete:


„EGAL WELCHEN PLATZ ICH HABE; DAS WAR ABSOLUT GEIL; ICH DANKE DIR DAFÜR!“


Und das aus dem Mund eines Teilnehmers der es sich wirklich in ganz Österreich ordentlich besorgt.


Wir als Veranstalter sind mit den Erfolgen und den Ergebnissen der Veranstaltung zufrieden und versprechen an dem Einem oder Anderen noch zu Feilen und zu Basteln.
Ansonsten hoffen wir, dass wir den Großteil der Teilnehmer Wiedersehen.

Euer Andi und Gerhard und das Team

Gerhard König e.h